2026-07-22

CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Ottilie Klein besucht Barka e. V. im Zentrum Gitschiner 15

Berlin – Wir bedanken uns herzlich bei der CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Ottilie Klein für ihren Besuch im Zentrum Gitschiner 15 und den offenen Austausch über die Situation wohnungs- und obdachloser Menschen in Berlin.

Unsere Geschäftsführerin Julie Werner Markussen führte gemeinsam mit der Vorsitzenden des Gemeindekirchenrats, Dr. Heidrun Dorsch, ein Gespräch über die Herausforderungen, mit denen insbesondere wohnungs- und obdachlose EU-Bürger*innen in Berlin konfrontiert sind, sowie über mögliche Ansätze für eine nachhaltige Verbesserung ihrer Lebenssituation.

Gitschiner 15 – ein Ort der Begegnung und Unterstützung

Das Zentrum Gitschiner 15 ist ein besonderer Ort für solche Gespräche. Gemeinsam mit unserem geschätzten Partner begleitet das One Stop Shop-Team von Barka dort mehrmals wöchentlich Menschen in existenziellen Notlagen – auf Polnisch, Russisch, Englisch und Deutsch.

Gerade hier entsteht das Vertrauen, das notwendig ist, um Menschen bei sozialen Fragen, der Durchsetzung ihrer Leistungsansprüche und der Entwicklung neuer Perspektiven zu unterstützen.

Situation wohnungs- und obdachloser EU-Bürger*innen in Berlin

Ein besonderer Schwerpunkt des Austauschs war die Situation von EU-Bürger*innen in Wohnungsnot. Viele Menschen sind aufgrund sozialrechtlicher Ausschlüsse, sprachlicher Barrieren und prekärer Arbeitsverhältnisse von extremer Armut betroffen.

Umso mehr hat uns das aufrichtige Interesse von Dr. Ottilie Klein gefreut, wie die Lebenssituation dieser Menschen nachhaltig verbessert werden kann.

Langfristige Lösungen gegen Wohnungslosigkeit

Seit über 37 Jahren entwickelt Barka in Polen und heute in neun europäischen Ländern Lösungen für Menschen in schwierigen Lebenslagen.

Aus unserer langjährigen Erfahrung wissen wir, dass Berlin langfristige Ansätze braucht. Dazu gehören niedrigschwellige Beratung, Übergangswohnen mit intensiver sozialarbeiterischer Begleitung, gesundheitliche Versorgung sowie – wenn gewünscht – die Möglichkeit einer professionell begleiteten Rückkehr mit anschließender sozialer und beruflicher Reintegration im Herkunftsland.

Für all diese Angebote braucht es verlässliche Finanzierungsstrukturen – auch für Menschen, die zunächst vom Sozialleistungssystem ausgeschlossen sind.

Bewährte Modelle gemeinsam weiterentwickeln

Wir danken Dr. Ottilie Klein herzlich für ihr offenes Ohr und den wertvollen Austausch.

Wir hoffen, dass bewährte Modelle wie die von Barka, die sich seit vielen Jahren unter anderem in mehr als 20 niederländischen Kommunen bewährt haben, künftig auch auf Landes- und Bundesebene stärker berücksichtigt und nachhaltig finanziert werden.

Für den weiteren Austausch stehen wir Politik, Verwaltung und allen beteiligten Akteur*innen jederzeit gerne als Praxispartner zur Verfügung.

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